Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen

Nur noch bis zum 10. August läuft die Ausstellung über griechische Migranten im Gasteig.

Vor 52 Jahren warb Deutschland die ersten „Gastarbeiter“ aus Griechenland an. Sie wurden gebraucht, um das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit zu verwirklichen. Die Ausstellung „Es kamen Menschen – Griechische Migranten heute“ von Nikolaos Radis zeigt Portraits früher griechischer Einwanderer und deren Nachkommen. Abstrakte Begriffe wie Heimat oder Integration bekommen durch die Fotos ein individuelles, persönliches Profil, ergänzt durch begleitende Kurzbiografien. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf Max Frischs Feststellung, „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen.“ Nikolaos Radis zeigt in seinen Portraits, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise in Deutschland angekommen ist. Die Ausstellung ist bis 10. August in der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig in der Fotogalerie Ebene 2.1. und Ebene 2.2, Rosenheimer Straße 5, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Sie ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Münchner Stadtbibliothek mit dem Europe Direct Informationszentrum. Das Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fachbereichs Europa im Referat für Arbeit und Wirtschaft und des Kulturreferats mit Förderung der Europäischen Kommission. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/europe-direct.

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J.W. Goethe: „Toleranz kann eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

 

J.W. Goethe: "Ein Land das seine Fremden nicht ehrt, ist dem Untergang geweiht"