Wir trauern um unseren Freund Dieter Fuhrmann

Uns fehlen einfach die Worte ... wir sind sehr traurig, dass unser Freund und großer Unterstützer unseres Instituts, letzte Woche plötzlich verstorben ist.

 

Erst am  Dienstag Spätnachmittag hatten wir als BIM ein kleines Treffen mit Dieter und wir planten gemeinsam, dass wir als BIM Institut sein Nachbar werden könnten, indem wir die Büroräume neben seiner Galerie anmieten und vielleicht sogar unser geplantes Museum auf der anderen Seite seiner Galerie unterbringen. Er brachte auch die Idee ein, eine Caféteria dazu zu bauen und wir redeten davon, welche Freude wir gemeinsam an der Arbeit hätten. Am nächsten Tag soll er am Abend vor seiner Haustür ein Herzinfarkt bekommen haben. So plötzlich hat er uns alle verlassen.

Ohne ihn hätten wir als BIM unmöglich soweit kommen können. Bis heute haben wir als Institut keine eigenen Räumlichkeiten und als ich ihm vor einem Jahr fragte, ob es möglich wäre, eventuell ab und zu in seiner Galerie unsere Zeitzeugen Produktion durchzuführen, hat er spontan einfach ja gesagt! Auf die Frage, was er denn für verlange, sagte er: "Passt schon, machts nur". Alle die ihn kannten, wissen, dass er wenig redete und ein unglaublich freundliches und herzliches Wesen hatte. Seine bedachte Ruhe und seine klare Meinung waren in einem Konsens ausgewogen. Wir waren alle unendlich dankbar. Er sah sich kurz darauf eine Produktion an und lernte uns als BIM kennen. Danach kam er zu mir und überreichte sogar im Vertrauen den Schlüssel zur Galerie. Was soll man dazu noch sagen? In diesem einem Jahr, haben wir eine vertrauensvolle und sehr innige Freundschaft entwickelt und die Basis war "Mensch sein".

 

Dank ihm konnten wir neun Zeitzeugenaufnahmen produzieren und damit unsere Basis Arbeit als BIM vorantreiben. Deshalb wollen wir unserem Dieter in unserem zu eröffnenden Museum der Migration, einen Ehrenplatz einrichten und das Museum ihm persönlich widmen.

 

Dieter, wir werden dich immer in unseren Herzen behalten und sind unendlich dankbar, dass wir dich als Mensch und Freund kennenlernen durften.

 

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J.W. Goethe: „Toleranz kann eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

 

J.W. Goethe: "Ein Land das seine Fremden nicht ehrt, ist dem Untergang geweiht"